Gewalt erlebt?

Schockierenderweise kommt es immer wieder vor, dass Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität Opfer von Gewalttaten werden. Der grösste Teil sind verbale Beleidigungen oder Drohungen. Manchmal kommt es leider auch zu körperlichen Gewalttaten.

Ein jeder Mensch hat ein Anrecht auf psychische und körperliche Unversehrtheit – egal ob du nun lesbisch, schwul, bi oder trans bist.

Wurdest du Opfer von homo- oder transphober Gewalt (beschimpft, angespuckt, angerempelt, angegriffen, verletzt, usw.), dann kontaktiere bitte im Notfall die Polizei unter 112. Sobald du in Sicherheit bist und, falls nötig, medizinische Versorgung erhieltst, kannst du uns unter 0800 133 133 kontaktieren (Mo – Do, 19 – 21 Uhr).

Hast du etwas gesehen oder gehört, hat dir jemand von homophober Gewalt erzählt, dann sag es uns. Bitte melde uns zudem den Vorfall (oder auch vergangene Vorfälle) detailliert mit diesem Meldeformular.

Reden ist Gold! Deine Meldung hilft, dich selbst zu schützen und alle anderen, die betroffen waren oder noch werden könnten.

Wir haben Berater*innen ausgesucht, die sich Zeit für dich nehmen, dir zuhören, für dich da sind, mit dir Erfahrungen austauschen und dir Informationen zugänglich machen. Melde dich bei uns, einer ähnlichen Fachstelle oder bei der Polizei. Sprich mit Menschen, denen du vertraust, seien es Familie, Freunde, Ärzt*innen oder Fachpersonen.

Melde bitte alle Vorfälle bei uns. Die Berater*innen können nach Bedarf Fachstellen für Gewaltopfer vermitteln, Therapeut*innen suchen oder eine Begleitung durch lesbische oder schwule Polizist*innen für den Gang zur Polizei organisieren. Hier zum Meldeformular.

Hast du Hemmungen oder Angst, zur Polizei zu gehen?

Diese Angst ist nachvollziehbar, aber in den meisten Fällen unbegründet. Beispielsweise können wir den Polizist*innen der Stadt Zürich eine hohe Sensibilität attestieren. Aus anderen Kantonen erhalten wir identische Berichte.

Du kannst dich an uns wenden, falls du dir unsicher bist, was du genau tun könntest oder Hemmungen hast, zur Polizei zu gehen. Wir werden versuchen, dich kompetent zu beraten, was deine Möglichkeiten in einem speziellen Fall sind und wohin du gehen kannst.

Auch die Anlaufstelle der schwul-lesbischen Polizisten*innen namens PinkCop unterstützen dich gerne.